
Äußere Werte
Da können andere Materialien einpacken: Warum wir bei A-WARE nicht nur am Feld, sondern auch im Bereich der Verpackungen auf Nachhaltigkeit setzen.
Dass wir auf unsere Umwelt schauen, ist für uns schon vor langer Zeit zur zweiten Natur geworden. Darum betreiben wir bei A-WARE zum Beispiel keine Hanf-Monokulturen, sondern fördern die Biodiversität, indem wir Jahr für Jahr unterschiedliche Ackerpflanzen anbauen, um den Boden zu schonen. Wir verwenden dabei weder Chemie noch Kunstdünger. Unsere Landwirtschaft und auch unsere Produktion in Greinbach bei Hartberg sind deshalb nach dem österreichischen Bio-Standard zertifiziert. Und noch etwas Gutes hat unser Standort in der Steiermark: kurze Transportwege. So können wir unseren regionalen Rohstoffe frisch verarbeiten und als hochwertiges Hanfprotein schnell zu unseren Kunden liefern. In welcher Form sie dort ankommen – in der Dose, einem Beutel oder als Riegel – spielt für uns ebenfalls eine wesentliche Rolle. Schließlich soll nicht nur das Produkt, sondern auch das Packaging bei A-WARE nachhaltig sein. Und das ist gar nicht so einfach.

Als Lebensmittelproduzent begleitet uns das Thema Verpackung von Anfang an und seither eigentlich immer. Denn nicht alles, was als Material in Frage kommt, schützt unsere Produkte auf die beste Art. Dann ist es wieder genau umgekehrt: Ein Material schützt zwar unsere Pulver und Riegel, nicht aber die Natur. Und es wird noch komplizierter: Denn Begriffe wie „100 Prozent recyclebar“ sind weder geschützt, noch definiert. Das ist auch nur schwer möglich, weil die Reycyclebarkeit je nach Materialgruppe, Recyclingverfahren und Kunststoffmix anders interpretiert werden kann. Für uns bedeutet das viel Recherche und einige Tests, bis wir die Verpackungen finden, die unseren hohen Ansprüchen genügen. Das ist uns die Suche aber wert. Wir wollen ja lange etwas von unseren Materialien haben. Und dazu müssen sie eben wiederverwertbar sein.
Unsere Verpackungen im Überblick
MONOMATERIALFOLIE
Unsere Riegel stecken wir in eine Monomaterialfolie. Genauer gesagt in eine OPP-Folie (Orientiertes Polypropylen, eine Form von Kunststoff). Sie ist besonders umweltfreundlich, weil sie sowohl gut wiederverwertbar als auch recyclingfähig ist. Kaschierte Aluminium-Verbundfolien, wie sie für Riegel oft verwendet werden – sie sorgen für längere Haltbarkeit und bieten haptische Effekte – kommen für uns nicht in Frage, weil sie stofflich schwer zu verwerten sind.
Übrigens: Die CO2-Emissionen, die durch die Verwendung der Folie entstehen, kompensieren wir mithilfe von „myclimate.“ Eine gemeinnützige Stiftung, die unter anderem Klimaschutzprojekte durch genau solche Kompensationen von Treibhausgasen finanziert.

MEMBRANDOSEN
Unsere Dosen für das Proteinpulver bestehen zu 95 Prozent aus Papier. Wird die Dose richtig recycelt, können ihre Bestandteile wiederverwertet werden, die Rohstoffe gelangen so zurück in den Kreislauf. Das geht so: Die Alumembran wird als Aluminium entsorgt, Kunststoffdeckel sowie Kunststoffboden gehören in den gelben entsorgt und der Rest kommt zu den Kartonagen. Eigentlich echt einfach.

NATURPAPIER
Unsere Beutel werden aus Naturpapier hergestellt. Eine Schicht aus PE-EVOH (Polyethylen-Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer, muss man sich nicht merken, ist eine Verbundfolie) sorgt für die Barriere, die es braucht, um den Inhalt zu schützen. Laut RecyClass, einer Initiative, die sich mit nachhaltigen Verpackungen beschäftigt, hat diese Art von Verbundfolie nur geringe negative Auswirkungen, wenn der EVOH-Anteil am Gesamtgewicht weniger als fünf Prozent beträgt. Bei A-WARE ist das der Fall.